Zu verschenken

Ich weiß gar nicht wohin mit mir. Wohin mit meinem Herz und Hirn und allen anderen Habseligkeiten, die ich sonst immer in der Welt verteile. Eigentlich ist mein Körper nur ein alter Karton, auf dem mit Edding „zu verschenken“ steht und jeder nimmt sich heraus was er grade braucht. Er ist offen wie eine Wunde. Die Angst ist mir immer einen Schritt voraus. Und da ist so viel Kälte, ich spüre den Winter in mir. Manchmal fühle ich mich so fragil, als wäre meine Seele gefroren und als könnte man sie mit nur einem gezielten Schlag in tausend Einzelteile zerspringen lassen.

Manchmal frage ich mich, was am Ende dann noch von mir übrig bleibt.

5 Gedanken zu “Zu verschenken

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